Von den Rändern

Orte, wo Stadt wieder in Landschaft übergeht, in Felder, Äcker, Brachen oder nichts …

Areale, die wieder der Natur überlassen werden und Plätze, die zur Erholung der Städter angelegt werden. Manches zeugt von früherer Nutzung, manches will wieder verplant, benutzt und zugebaut werden. Irrig der Glaube, Natur könne wieder wild wachsen, wird sie doch selbst dort, wo sie als sich selbst überlassen ausgewiesen ist, gezähmt und in Form gebracht. Manch fragwürdige Hinterlassenschaft überforderter Stadt- und Landschaftsplaner findet sich da.

Dann aber gibt es Orte, an denen sich sympathisch-anarchisches Tuen zeigt, in Gärten oder jedenfalls umzäunten Geländen  –  manchmal aber auch diese geprägt von einer selbst auferlegten Ordnung.